WOHNHAUS AUSSERHOLLIGEN
Freiburgstrasse, Bern
Offener Projektwettbewerb, 2025
Der Baukörper schliesst eine städtebauliche Lücke zwischen den umliegenden Gebäuden, den Schrebergärten und einer stark befahrenen Verkehrsachse. Seine Ausrichtung entlang der Bahnlinie nimmt ein prägendes Element des Ortes auf und verankert das Gebäude in der bestehenden Struktur. Auf der Nordseite fügt sich das Volumen in die bestehende Bebauung ein, übernimmt die Fassadenflucht des Nachbargebäudes und formuliert gemeinsam mit diesem eine klare räumliche Kante zum Grünraum der Schrebergärten. Zur Freiburgstrasse entsteht ein neuer Platz als Aufenthalts- und Begegnungsort, der als Schnittstelle zwischen Strassenraum und Fusswegen die Vernetzung des Quartiers stärkt.
Konzipiert ist das Gebäude als Hybrid mit einem grosszügigen Treppenhaus als Massivbau und einer umlaufenden Schicht als Holzelementbau. Die regelmässig gerasterte Grundrissstruktur ermöglicht ein vielfältiges und flächeneffizientes Wohnungsangebot - von der kompakten Studiowohnung bis zur 5.5-Zimmer-Wohnung findet alles seinen Platz. Für das Wohngebäude wurde eine unbehandelte, vertikale Holzschalung in Abwechslung mit raumhohen Fenstern und vorgelagerten Balkonschichten vorgeschlagen. Über den Balkonen schwebt ein prägnantes Segel aus transluzenten PV-Modulen.
Zusammenarbeit mit Baukonstrukt AG, Holzbaukonstrukt AG und Kesküla Erard Landschaftsarchitekten, Visualisierungen: Michal Gursztyn

















